"Sind das alles Ihre?"

Warum hat man überhaupt mehr als einen Hund? Reicht nicht einer? Mal im Ernst... Mehrere Hunde zu halten, ist teuer, aufwendig, kostet Platz, Zeit und Nerven und wird man überhaupt jedem Hund gerecht? 

Wir haben uns in den letzten Jahren von "ganz normalen" Hundemenschen zu ein bisschen verrückten "Mehrhundehaltern" gemausert und das nicht ohne Grund.

Zum einen gehört unser Herz unter anderem dem Zughundesport und das fängt unserer Meinung nach erst mit mehr als 4 Hunden an, so richtig Spaß zu machen. 

Aber ein Rudel zu führen und mit mehreren Hunden zusammen zu leben ist kein Hobby sondern eine Lebenseinstellung. Wir lernen von unseren Hunden jeden Tag, sie sind für uns Familienmitglieder, stellen uns jeden Tag vor Herausforderungen und wir lieben die Arbeit mit ihnen. 

Es hat einen ganz besonderen Zauber mit seinen Tieren so in Kontakt zu sein, daß man anfängt, ohne Worte miteinander zu kommunizieren.

Warum hat man überhaupt mehr als einen Hund? Reicht nicht einer? Mal im Ernst... Mehrere Hunde zu halten, ist teuer, aufwendig, kostet Platz, Zeit und Nerven und wird man überhaupt jedem Hund gerecht? 

Wir haben uns in den letzten Jahren von "ganz normalen" Hundemenschen zu ein bisschen verrückten "Mehrhundehaltern" gemausert und das nicht ohne Grund. Zum einen gehört unser Herz unter anderem dem Zughundesport und das fängt unserer Meinung nach erst mit mehr als 4 Hunden an, so richtig Spaß zu machen. 

Aber ein Rudel zu führen und mit mehreren Hunden zusammen zu leben ist kein Hobby sondern eine Lebenseinstellung. Wir lernen von unseren Hunden jeden Tag, sie sind für uns Familienmitglieder, stellen uns jeden Tag vor Herausforderungen und wir lieben die Arbeit mit ihnen. 

Es hat einen ganz besonderen Zauber mit seinen Tieren so in Kontakt zu sein, daß man anfängt, ohne Worte miteinander zu kommunizieren.

Rudeldynamik

Jeder Familienverband und jedes Hunderudel hat seine ganz eigene Dynamik und Sprache, jeder Hund und Mensch spielt dabei eine wesentliche Rolle und hat Einfluß auf den alltäglichen Umgang und die Stimmung im Gesamtgefüge.

Jeder unserer Hunde hat in der Gruppe besondere Qualitäten und sei es, einfach nur unauffällig und genügsam zu sein. Wir beobachten in der Aufzucht unserer Welpen und  auch bei unseren erwachsenen Hunden große Unterschiede in Charakter, Temperament und Durchsetzungswillen der eigenen Interessen.

Ein sehr gutes Beispiel ist dafür immer unsere Terrier-Dackel-Hündin Smilla: Ganz typisch Terrier macht sie im Prinzip den ganzen Tag lang nur was sie will. Dabei ist sie bestens sozialisiert, hat kein Problem mit anderen Hunden und wir können sie ohne Leine überall mit hinnehmen. Trotzdem ist sie im Alltag manchmal anstrengender als alle Australian Shepherds zusammen. Sie hört nicht unbedingt aufs erste Wort und man muß auch nach fast zehn Jahren bei ihr als Mensch immernoch eine gewisse Durchsetzungsstärke beweisen, damit sie uns ernst nimmt. 


Ist das nun gut oder schlecht, einfach oder schwierig? Smilla kommuniziert sehr sauber, hilft uns mit großer Hingabe und sehr feinem Geschick bei der Aufzucht unserer Welpen. Die Hundekinder haben alle unfassbar viel von ihr gelernt und für mich ist der Terrier Gold wert! Sie sorgt unter den Hunden nie für Ärger und obwohl ihre Untertanen ihr in Größe und Stärke weit überlegen sind, akzeptieren sie Smilla anstandslos und würden nie etwas tun, was sie verärgert. 


Man könnte also sagen, Smilla wäre der Chef unter unseren Hunden. Bemerkenswert ist, daß sie dieses Privileg sicher nicht durch Kraft erarbeitet hat, sondern durch Selbstbewusstsein und ehrliche Präsenz in ihrer Ausstrahlung.

Menschen, die sauber und ruhig ein Rudel führen können, werden einem genau das bestätigen können: Wahrer Respekt wird gegenüber Hunden nicht laut oder grob erreicht, sondern durch kluges Einsetzen der eigenen mentalen Stärke.

Jeder Familienverband und jedes Hunderudel hat seine ganz eigene Dynamik und Sprache, jeder Hund und Mensch spielt dabei eine wesentliche Rolle und hat Einfluß auf den alltäglichen Umgang und die Stimmung im Gesamtgefüge.

Jeder unserer Hunde hat in der Gruppe besondere Qualitäten und sei es, einfach nur unauffällig und genügsam zu sein. Wir beobachten in der Aufzucht unserer Welpen und  auch bei unseren erwachsenen Hunden große Unterschiede in Charakter, Temperament und Durchsetzungswillen der eigenen Interessen.

Ein sehr gutes Beispiel ist dafür immer unsere Terrier-Dackel-Hündin Smilla: Ganz typisch Terrier macht sie im Prinzip den ganzen Tag lang nur was sie will. Dabei ist sie bestens sozialisiert, hat kein Problem mit anderen Hunden und wir können sie ohne Leine überall mit hinnehmen. Trotzdem ist sie im Alltag manchmal anstrengender als alle Australian Shepherds zusammen. Sie hört nicht unbedingt aufs erste Wort und man muß auch nach fast zehn Jahren bei ihr als Mensch immernoch eine gewisse Durchsetzungsstärke beweisen, damit sie uns ernst nimmt. 

Ist das nun gut oder schlecht, einfach oder schwierig? Smilla kommuniziert sehr sauber, hilft uns mit großer Hingabe und sehr feinem Geschick bei der Aufzucht unserer Welpen. Die Hundekinder haben alle unfassbar viel von ihr gelernt und für mich ist der Terrier Gold wert! Sie sorgt unter den Hunden nie für Ärger und obwohl ihre Untertanen ihr in Größe und Stärke weit überlegen sind, akzeptieren sie Smilla anstandslos und würden nie etwas tun, was sie verärgert. 

Man könnte also sagen, Smilla wäre der Chef unter unseren Hunden. Bemerkenswert ist, daß sie dieses Privileg sicher nicht durch Kraft erarbeitet hat, sondern durch Selbstbewusstsein und  ehrliche Präsenz in ihrer Ausstrahlung.

Menschen, die sauber und ruhig ein Rudel führen können, werden einem genau das bestätigen können: Wahrer Respekt wird gegenüber Hunden nicht laut oder grob erreicht, sondern durch kluges Einsetzen der eigenen mentalen Stärke.

Rechte und Pflichten

Kein Sozialgefüge, ob bei Menschen oder Hunden funktioniert ohne gewisse Regeln. Die wichtigste und am strengsten geahndete im Leben mit unseren Hunden ist: Sei höflich zu Mensch und Tier. 

Man kann kein Rudel von mehreren Hunden halten oder gar in die Öffentlichkeit mitnehmen, wenn dieses simple Gesetz nicht eingehalten wird.

Zwischen unseren Hunden herrscht Frieden. Menschen werden weder respektlos behandelt oder gar bedroht. Fremde Hunde werden möglichst ignoriert. 

Das vermitteln wir unseren Hunden und unterbinden Ansätze von Missgunst oder Respektlosigkeit untereinander.

Innerhalb unseres Rudels gibt es enge Freundschaften, Mutter-Kind-Konstellationen, Halbgeschwister und es gibt Hunde, die freundlich zueinander sind, aber sich eventuell nicht vermissen würden.

Das ist vollkommen in Ordnung, solange bei uns unter den Hunden die Grundsätze von gegenseitigem Respekt eingehalten werden.

Unsere Hunde haben einen starken Zusammenhalt und die eigene Dynamik, die ein Rudel entwickeln kann, ist meistens der berechtigte Grund, warum viele Menschen mit mehreren Hunde überfordert sind. 


Kein Sozialgefüge, ob bei Menschen oder Hunden funktioniert ohne gewisse Regeln. Die wichtigste und am strengsten geahndete im Leben mit unseren Hunden ist: Sei höflich zu Mensch und Tier. 

Man kann kein Rudel von mehreren Hunden halten oder gar in die Öffentlichkeit mitnehmen, wenn dieses simple Gesetz nicht eingehalten wird. Zwischen unseren Hunden herrscht Frieden. Menschen werden weder respektlos behandelt oder gar bedroht. Fremde Hunde werden möglichst ignoriert. 

Das vermitteln wir unseren Hunden und unterbinden jegliche Ansätze von Mißgunst oder Respektlosigkeit untereinander. Innerhalb unseres Rudels gibt es enge Freundschaften, Mutter-Kind-Konstellationen, Halbgeschwister und es gibt Hunde, die freundlich zueinander sind, aber sich eventuell nicht vermissen würden, wenn der andere ausziehen würde. Das ist vollkommen in Ordnung, solange bei uns unter den Hunden die Grundsätze von gegenseitigem Respekt eingehalten werden.

Unsere Hunde haben einen starken Zusammenhalt und die eigene Dynamik, die ein Rudel entwickeln kann, ist meistens der berechtigte Grund, warum viele Menschen mit mehreren Hunde überfordert sind. 

Training

Jeder Hundebesitzer kennt die Herausforderungen, die es mit sich bringt, einen Hund entspannt und alltagstauglich zu führen und entsprechend auszubilden.

Mit mehren Hunden potenziert sich diese Augabe zu einem vielfachen. 

Wir achten deshalb darauf, jedem einzelnen unserer Hunde die für uns unbdingten Grundsätze der Erziehung beizubringen und eine enge Bindung aufzubauen, die tief genug ist, den Reizen des Alltags standzuhalten.

Wir kommunizieren mit unseren Hunden dabei ohne Bestechungshilfen wie Leckerli oder Führgeschirre, sondern arbeiten so fein wie möglich mit viel Beobachten, Konsequenz und kleinschrittigen Wiederholungen.

Das sind vor allem: 


Ansprechbarkeit

Von Welpe an gewöhnen wir jeden Hund daran, direkt und ohne Zögern auf seinen Namen zu reagieren und in möglichst jeder Situation auf unsere Ansprache zu reagieren. Was Zuhause im eigenen Garten gut klappt, wird mit gesteigerten Außenreizen immer schwieriger, warum wir uns oft extra in Situationen begeben, um die Aufmerksamkeit unserer Hunde zu testen und zu trainieren. Zuverlässige Ansprechbarkeit ist für uns das wichtigste Mittel, um festzustellen, ob der Hund wirklich mit uns im Kontakt ist und wie stark diese Bindung bestehen bleibt, sobald sich eine Ablenkung bietet.


Freifolge

Jeder unserer Hunde kennt es, mit oder ohne Leine dicht hinter uns zu laufen, ob alleine oder mit mehreren zusammen. Fünf Australian Shepherds hält man nicht durch Körperkraft im Zaum sondern durch sorgsames Einzeltraining und ehrlichen Gehorsam. Am Fahrrad, zu Fuß, im freien Feld oder bei Hundebgegnungen trainieren wir das Einordnen hinter uns mit jedem unserer Hunde im Rudel. 


Alltagstauglichkeit

Unsere Hunde lernen die für uns unbedingten Basics wie Krallenschneiden und Fellpflege auf einem Groomingtisch. Wir sind bei Tierärzten dafür bekannt, dass unsere Hunde absolut umgänglich im Handling sind und sich anstrandslos untersuchen und verarzten lassen. Wir trainieren unsere Hunde auf Schussfestigkeit, sie kennen Autofahren und Menschenmengen, können sich in fremder Umgebung mit und ohne Leine bewegen. Da wir öfter auf größeren Hundeveranstaltungen und Ausstellungen unterwegs sind, ist uns diese Art der Alttagtauglichkeit sehr wichtig.


Abbruch

Ein viel zu selten beachtetes Werkzeug in der Hundeerziehung ist das Etablieren von einem fundierten "Nein."  Wir üben bei jeder Gelegenheit, unseren Hunden einen verlässlichen Abbruch anzugewöhnen, egal ob es das unerlaubte Jagen oder zu wilde Interaktionen untereinander sind. Ein echter, ohne Nachfrage befolgter Abbruch kann im Zweifelsfall Leben retten oder zumindest den Alltag sehr unspannender gestalten.

Jeder Hundebesitzer kennt die Herausforderungen, die es mit sich bringt, einen Hund entspannt und alltagstauglich zu führen und entsprechend auszubilden.

Mit mehren Hunden potenziert sich diese Aufgabe zu einem vielfachen. 

Wir achten deshalb darauf, jedem einzelnen unserer Hunde die für uns unbdingten Grundsätze der Erziehung beizubringen  und eine enge Bindung aufzubauen, die tief genug ist, den Reizen des Alltags standzuhalten.

Wir kommunizieren mit unseren Hunden dabei ohne Bestechungshilfen wie Leckerli oder Führgeschirre, sondern arbeiten so fein wie möglich mit viel Beobachten, Konsequenz und kleinschrittigen Wiederholungen.

Das sind vor allem: 

Ansprechbarkeit

Von Welpe an gewöhnen wir jeden Hund daran, direkt und ohne Zögern auf seinen Namen zu reagieren und in möglichst jeder Situation auf unsere Ansprache zu reagieren. Was Zuhause im eigenen Garten gut klappt, wird mit gesteigerten Außenreizen immer schwieriger, warum wir uns oft extra in Situationen begeben, um die Aufmerksamkeit unserer Hunde zu testen und zu trainieren. Zuverlässige Ansprechbarkeit ist für uns das wichtigste Mittel, um festzustellen, ob der Hund wirklich mit uns im Kontakt ist und wie stark diese Bindung bestehen bleibt, sobald sich eine Ablenkung bietet.

Freifolge:

Jeder unserer Hunde kennt es, mit oder ohne Leine, dicht hinter uns zu laufen, ob alleine oder mit mehreren zusammen. Fünf Australian Shepherds hält man nicht durch Körperkraft im Zaum, sondern durch sorgsames Einzeltraining und ehrlichen Gehorsam. Am Fahrrad, zu Fuß, im freien Feld oder bei Hundebgegnungen trainieren wir das Einordnen hinter uns mit jedem unserer Hunde im Rudel. 

Alltagstauglichkeit: 

Unsere Hunde lernen die für uns unbedingten Basics,wie Krallenschneiden und Fellpflege auf einem Groomingtisch. Wir sind bei Tierärzten dafür bekannt, dass unsere Hunde absolut umgänglich im Handling sind und sich anstrandslos untersuchen und verarzten lassen. Wir trainieren unsere Hunde auf saubere Leinenführigekit, Schussfestigkeit, sie kennen Autofahren und Menschenmengen, können sich in fremder Umgebung mit und ohne Leine bewegen. Da wir öfter auf größeren Hundeveranstaltungen und Ausstellungen unterwegs sind, ist uns diese Art der Alttagtauglichkeit sehr wichtig.

Abbruch:

Ein viel zu selten beachtetes Werkzeug in der Hundeerziehung ist das Etablieren von einem fundierten "Nein."  Wir üben bei jeder Gelegenheit, unseren Hunden einen verlässlichen Abbruch anzugewöhnen, egal ob es das unerlaubte Jagen oder zu wilde Interaktionen untereinander sind. Ein echter, ohne Nachfrage befolgter Abbruch kann im Zweifelsfall Leben retten oder zumindest den Alltag sehr unspannender gestalten.

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